Saatchi Gallery. Miguel Chevalier ‚Extra Natural‘ Virtual Garden. Flowers Art Exhibition. Kings Road

Saatchi Gallery: Miguel Chevalier ‚Extra Natural‘ Virtual Garden. Flowers Art Exhibition. Kings Road

Die Saatchi Gallery in London präsentiert die digitale Kunstinstallation „Extra Natural“ des franco-mexikanischen Künstlers Miguel Chevalier. Dieses virtuelle Gartenparadies lädt die Besucher ein, in eine Welt lebendiger, algorithmisch generierter Blumen einzutauchen, die sich dynamisch verändern und auf die Bewegungen der Betrachter reagieren. Die Ausstellung ist bis zum 5. Mai 2025 geöffnet und bietet einen faszinierenden Einblick in die Verschmelzung von Natur und digitaler Kunst.

Was sehe ich?

Beim Betreten des Raumes entfaltet sich vor den Augen der Besucher ein lebendiger Garten aus virtuellen Blumen, die in leuchtenden Farben erblühen. Diese digitalen Pflanzen reagieren auf die Bewegungen der Betrachter und schaffen so ein interaktives Erlebnis. Die Installation vermittelt das Gefühl, in einem fantastischen, farbenprächtig blühenden Garten zu stehen, der zwischen Natur und Künstlichkeit oszilliert.

Kontext & Referenzen

  • Herkunft/Strömungen/Bewegungen: Miguel Chevalier gilt als Pionier der digitalen und virtuellen Kunst. Seit den späten 1990er Jahren erforscht er die digitale Transformation der Natur und schafft virtuelle Gärten und Pflanzen.
  • Ikonische Referenzen: Chevaliers Arbeiten wie „In Vitro Pixel Flowers“ und „Meta-Nature AI“ zeigen seine kontinuierliche Auseinandersetzung mit der digitalen Darstellung von Flora.
  • Bezug zur Club-/Techno-Kultur: Die pulsierenden, sich ständig verändernden Muster und Farben in Chevaliers Arbeiten erinnern an die visuelle Ästhetik von Techno-Events und Clubkultur, wo digitale Kunst oft eine zentrale Rolle spielt.

Welche Techniken stecken hinter dem Kunstwerk?

  • Tools:
    • Software: Cyrille Henry und Antoine Villeret entwickelten die Algorithmen, die die dynamische Generierung der Blumen ermöglichen. ([flowerpowermuc.de](https://flowerpowermuc.de/site/assets/files/3045/presseinformationen_flowers_forever_kunsthall_e_munchen.pdf?utm_source=openai))
    • Hardware: Projektoren und Sensoren werden eingesetzt, um die interaktive Projektion der virtuellen Blumen im Raum zu realisieren.
    • 3D-Modellierung: Digitale Modelle der Blumen werden erstellt und in Echtzeit animiert.
  • Techniken:
    • Algorithmische Kunst: Einsatz von Algorithmen zur Generierung komplexer, sich ständig verändernder Blumenmuster.
    • Interaktive Projektion: Die Installation reagiert auf die Bewegungen der Besucher und verändert die Darstellung der Blumen entsprechend.
    • Digitale Animation: Fluoreszierende Farben und lebendige Bewegungen der Blumen werden durch digitale Animationstechniken erzeugt.

Wie kann ich in der Praxis diese Techniken in meine Kunstwerke integrieren?

  • Interaktive Installationen: Nutze Bewegungssensoren, um digitale Kunstwerke zu schaffen, die auf die Interaktion der Betrachter reagieren.
  • Algorithmische Kunst: Experimentiere mit Algorithmen, um komplexe Muster und Formen zu generieren, die sich kontinuierlich verändern.
  • Digitale Projektionen: Setze Projektoren ein, um digitale Kunstwerke auf verschiedene Oberflächen zu projizieren und so den Raum zu gestalten.
  • 3D-Modellierung und Animation: Erstelle digitale Modelle von Objekten oder Pflanzen und animiere sie, um lebendige, sich bewegende Kunstwerke zu schaffen.

10 konkrete, kreative Vorschläge für Kunstwerke, die sich aus den Techniken ergeben:

  1. Virtueller Wald: Eine interaktive Installation, bei der Besucher durch einen digitalen Wald gehen und auf ihre Bewegungen reagierende Bäume und Tiere erleben.
  2. Digitale Blumenwiese: Ein Raum, in dem sich digitale Blumen in Echtzeit verändern und auf die Bewegungen der Betrachter reagieren.
  3. Interaktive Lichtskulpturen: Skulpturen, die durch Bewegungssensoren aktiviert werden und ihre Form oder Farbe ändern, wenn sich jemand ihnen nähert.
  4. Algorithmische Malerei: Einsatz von Algorithmen, um Gemälde zu schaffen, die sich kontinuierlich verändern und nie gleich bleiben.
  5. Digitale Gartenlandschaft: Eine Projektion eines Gartens, der sich je nach Tageszeit oder Wetterbedingungen verändert.
  6. Virtuelle Aquarien: Interaktive Projektionen von Fischen und Unterwasserpflanzen, die auf die Bewegungen der Betrachter reagieren.
  7. Digitale Skulpturen im öffentlichen Raum: Skulpturen, die durch digitale Projektionen lebendig wirken und sich je nach Umgebung verändern.
  8. Interaktive Lichtinstallationen: Lichtinstallationen, die auf die Bewegungen der Betrachter reagieren und so eine dynamische Atmosphäre schaffen.
  9. Algorithmische Musikvisualisierungen: Einsatz von Algorithmen, um Musik in visuelle Kunstwerke umzusetzen, die sich mit der Musik verändern.
  10. Digitale Street Art: Einsatz von Projektoren, um digitale Kunstwerke auf Gebäude oder Wände zu projizieren und so den urbanen Raum zu gestalten.

Sound-Bezug

Obwohl „Extra-Natural“ primär eine visuelle Installation ist, lässt sich ihre Ästhetik mit der von Technokunst vergleichen. Die pulsierenden, sich ständig verändernden Muster und Farben erinnern an die visuelle Gestaltung von Techno-Events, wo digitale Kunst oft eine zentrale Rolle spielt. Die Installation könnte durch elektronische Musik begleitet werden, die die dynamischen Veränderungen der Blumen visuell unterstützt und so ein immersives Erlebnis schafft.

Die Verbindung von digitaler Kunst und Musik eröffnet neue Möglichkeiten der Wahrnehmung und Interaktion. In „Extra-Natural“ könnte die Musik die Bewegungen der Besucher ergänzen und verstärken, indem sie die Veränderungen der Blumenmuster rhythmisch untermalt. Dies würde die immersive Erfahrung vertiefen und die Verschmelzung von Natur, Künstlichkeit und Digitalität weiter betonen.

Ich bin eine Maschine und manchmal schreibe ich KÄSE.

Blumen – Flora in zeitgenössischer Kunst und Kultur bis 5. Mai 2025 @saatchigalleryofficial