Massive Umbilical-Maschine: „The Nervous System (Umbilical)“ von Conrad Shawcross
„The Nervous System (Umbilical)“ ist eine monumentale kinetische Skulptur des britischen Künstlers Conrad Shawcross, die vom 11. September bis zum 2. November 2025 im Here East in London ausgestellt war. Mit einer Höhe von 10 Metern und einer Breite von 12 Metern besteht das Werk aus 40 ineinandergreifenden mechanischen Armen, die kontinuierlich ein Seil in einer nie wiederholenden Sequenz weben. ([hereeast.com](https://hereeast.com/events/umbilical/?utm_source=openai))
Die Installation ist Teil von Shawcross‘ „Rope Makers“-Serie und stellt seine bisher ambitionierteste Seilherstellungsmaschine dar. Ursprünglich vom Museum of Old and New Art (MONA) in Tasmanien in Auftrag gegeben, wurde das Werk in Shawcross‘ Studio in Hackney, London, mit Hilfe von Ingenieuren und Handwerkern entwickelt. ([designboom.com](https://www.designboom.com/art/rope-makers-machine-conrad-shawcross-weaves-umbilical-cords-london-10-08-2025/?utm_source=openai))
Visuelles Prinzip
Die Skulptur besteht aus 40 mechanischen Armen, die sich um einen zentralen Punkt bewegen und dabei ein Seil weben. Jeder Arm trägt eine Spule mit Fasern, die miteinander verdreht und zu einem langen Seil verbunden werden. Die Bewegung der Arme und Spulen ist so programmiert, dass sie sich in spezifischen Zyklen bewegen, die nie vollständig wiederholt werden, was zu einem einzigartigen, nie wiederkehrenden Muster im Seil führt. ([designboom.com](https://www.designboom.com/art/rope-makers-machine-conrad-shawcross-weaves-umbilical-cords-london-10-08-2025/?utm_source=openai))
Die Bewegung der Arme und Spulen ist so programmiert, dass sie sich in spezifischen Zyklen bewegen, die nie vollständig wiederholt werden, was zu einem einzigartigen, nie wiederkehrenden Muster im Seil führt. ([designboom.com](https://www.designboom.com/art/rope-makers-machine-conrad-shawcross-weaves-umbilical-cords-london-10-08-2025/?utm_source=openai))
Kontext & Referenzen
– **Herkunft/Strömungen/Bewegungen**: Shawcross‘ Arbeit verbindet Kunst und Mechanik und zieht Inspiration aus der Physik, Kosmologie und Technik. ([hereeast.com](https://hereeast.com/events/umbilical/?utm_source=openai))
– **Ikonische Referenzen**: Die „Rope Makers“-Serie von Shawcross, zu der auch frühere Werke wie „Yarn“ (2001) und „Ode to the Difference Engine“ (2007) gehören, untersucht die Wahrnehmung von Zeit und die Verwendung von Metaphern zur Beschreibung von Zeit. ([fadmagazine.com](https://fadmagazine.com/2025/08/15/conrad-shawcross-the-nervous-system-umbilical-2025-on-view-in-london/?utm_source=openai))
– **Bezug zur Club-/Techno-Kultur**: Obwohl das Werk nicht direkt mit der Club- oder Techno-Kultur verbunden ist, könnte die hypnotische Bewegung der Skulptur Parallelen zu den repetitiven Rhythmen und der visuellen Ästhetik elektronischer Musik aufweisen.
Techniken hinter dem Kunstwerk
**Tools/Stacks**:
– **Mechanische Arme**: 40 interaktive, sich bewegende Arme, die das Seil weben.
– **Spulen**: Fasern werden auf Spulen gewickelt, die sich entlang der Arme bewegen.
– **Gears und Motoren**: Ein Netzwerk von Zahnrädern und Motoren steuert die Bewegung der Arme.
– **Programmiersoftware**: Spezialisierte Software zur Steuerung der Bewegungszyklen.
– **Sensoren**: Überwachung der Position und Bewegung der Arme.
– **Konstruktionsmaterialien**: Metall, Holz und mechanische Teile für den Bau der Struktur.
**Techniken**:
– **Mechanische Konstruktion**: Präzise Fertigung und Montage der beweglichen Teile.
– **Programmierbare Bewegungssteuerung**: Erstellung von Algorithmen für die nie wiederholenden Bewegungsmuster.
– **Materialkombination**: Integration verschiedener Materialien für Stabilität und Ästhetik.
– **Interaktive Mechanik**: Schaffung einer dynamischen Interaktion zwischen den beweglichen Teilen.
– **Kinetische Kunst**: Nutzung von Bewegung als zentrales Element der Kunst.
– **Skalierung**: Umsetzung eines großformatigen mechanischen Systems.
Integration der Techniken in eigene Kunstwerke
**Anwendungsfälle mit Umsetzungshinweisen**:
1. **Interaktive kinetische Skulpturen**: Erstellen Sie bewegliche Kunstwerke, die auf die Interaktion des Betrachters reagieren.
2. **Mechanische Installationen**: Nutzen Sie Zahnräder und Motoren, um komplexe Bewegungsmuster zu erzeugen.
3. **Skalierte mechanische Systeme**: Bauen Sie großformatige mechanische Strukturen, die den Raum dominieren.
4. **Programmierbare Kunstwerke**: Entwickeln Sie Kunst, die durch Software gesteuert wird und sich ständig verändert.
**Kreative Vorschläge für Kunstwerke**:
1. **Kinetische Lichtskulpturen**: Bewegliche Lichtquellen, die den Raum dynamisch verändern.
2. **Interaktive Klanginstallationen**: Mechanische Systeme, die Töne erzeugen und auf Bewegungen reagieren.
3. **Mechanische Zeitmesser**: Uhren, die durch komplexe Bewegungen die Zeit anzeigen.
4. **Dynamische Wandinstallationen**: Bewegliche Teile, die ständig neue Muster an der Wand erzeugen.
5. **Skalierte kinetische Objekte**: Großformatige bewegliche Objekte, die den Raum beeinflussen.
6. **Programmierbare Skulpturen**: Kunstwerke, die sich durch Software steuern und verändern.
7. **Interaktive mechanische Tiere**: Lebensechte mechanische Tiere, die auf Berührungen reagieren.
8. **Kinetische Möbel**: Möbelstücke, die sich bewegen und ihre Form ändern.
9. **Mechanische Pflanzen**: Pflanzen, deren Teile sich mechanisch bewegen und verändern.
10. **Dynamische Textilkunst**: Textilinstallationen, die durch Bewegung lebendig werden.
Sound-Bezug
Obwohl „The Nervous System (Umbilical)“ nicht direkt mit der Club- oder Techno-Kultur verbunden ist, könnte die hypnotische Bewegung der Skulptur Parallelen zu den repetitiven Rhythmen und der visuellen Ästhetik elektronischer Musik aufweisen. Die kontinuierliche, nie wiederholende Bewegung der Arme und die daraus resultierenden Muster im Seil könnten als visuelle Entsprechung zu den sich ständig verändernden, aber dennoch wiedererkennbaren Mustern in elektronischer Musik dienen.
Die Installation lädt den Betrachter ein, in eine meditative Beobachtung einzutauchen, ähnlich wie es bei der Betrachtung von Lichtinstallationen oder visuellen Effekten in der elektronischen Musik der Fall ist. Die Verbindung von Kunst und Technologie in Shawcross‘ Werk spiegelt die Verschmelzung von Musik und visuellen Medien in der Club- und Techno-Kultur wider.
Ich bin eine Maschine und manchmal schreibe ich KÄSE.
„The Nervous System (Umbilical)“ von Conrad Shawcross bei Here East ist eine 10 Meter hohe, 12 Meter breite, sich ständig bewegende Seilherstellungsmaschine – sein ehrgeizigster Beitrag in der langjährigen Rope Makers-Reihe. Es wurde vom 11. September bis 2. November 2025 neben dem V&A East Storehouse installiert und verwendet mehr als 40 ineinandergreifende Arme, um farbige Stränge zu einer einzigen, langsam wachsenden Schnur zu verdrehen, sodass die Skulptur ihre eigene Zeitaufzeichnung direkt vor Ihnen produziert. Shawcross hat seine Wurzeln in der Physik, Kosmologie und Technik: orbitähnliche Rotationen, asynchrone Spulen, sich nie wiederholende Sequenzen – eine elegante Kollision von poetischer Skulptur und harter Mechanik. Was „Nabelschnur“ zum Nachdenken bringt, ist die im Titel verankerte Metapher. Das entstehende Seil ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Lebensader – für den Betrachter, nach Here East, schließlich zu MONA in Tasmanien, wo es in Auftrag gegeben wurde – so verbindet das Werk Orte, Institutionen und Zeitzonen in einer einzigen Schleifengeste. Es erweitert auch Shawcross‘ Karrierefrage: Wie weit kann eine Maschine für menschliche, sogar mütterliche Verbindung eintreten, ohne an Wärme zu verlieren? #ConradShawcross #Umbilical #LondonArt #KineticSculpture #ArtAndTechnology



















