
intangible, we rise and fall away: liquid painting, scott richard
Das Kunstwerk „intangible, we rise and fall away“ von Scott Richard ist ein faszinierendes Beispiel für flüssige Malerei, das die Grenzen zwischen Form und Flüssigkeit, zwischen Stabilität und Vergänglichkeit auslotet. Auf den ersten Blick präsentiert sich das Werk in einem dynamischen Zusammenspiel von Farben, die sich in sanften, ineinanderfließenden Bewegungen entfalten. Diese Aquarell-ähnlichen Effekte erzeugen eine hypnotisierende Atmosphäre, die den Betrachter in einen Zustand des Staunens versetzt.
Die Materialität des Werkes ist durch die Verwendung von pigmentierten Flüssigkeiten geprägt, die in Schichten aufgetragen werden. Die lebendige Farbpalette reicht von tiefen Blautönen bis zu leuchtenden Rottönen, und die geschickte Anwendung der Technik verstärkt das Gefühl von Bewegung und Transformation. Es ist, als würde die Farbe selbst atmen und sich in einem ständigen Wandel befinden, was dem Werk eine einzigartige Lebendigkeit verleiht.
Kontext & Referenzen
Scott Richards Arbeiten sind in der Tradition der abstrakten Malerei verankert, dabei beeinflusst von Strömungen wie dem Fluidismus, der die Bewegung von Farbe und Form betont. Diese Strömung ist eine Reaktion auf die statischen Elemente der traditionellen Malerei und sucht nach neuen Ausdrucksformen durch fließende, organische Formen. Iconische Referenzen in Richards Werk sind unter anderem die Arbeiten von Künstlern wie Helen Frankenthaler und Jackson Pollock, deren Techniken des Farbflusses und der gestischen Malerei eine Inspirationsquelle darstellen.
In Bezug zur Club- und Technokultur lässt sich sagen, dass die ästhetische Erfahrung von „intangible, we rise and fall away“ einen ähnlichen emotionalen Effekt erzeugt wie die pulsierenden Beats und fließenden Klänge elektronischer Musik. Beide Kunstformen schaffen immersive Erlebnisse, die den Betrachter oder Zuhörer in einen Zustand der Ekstase versetzen.
Welche Techniken stecken hinter dem Kunstwerk?
Tools: wasserbasierte Pigmente, Spritztechnik, Pinsel, Airbrush, transparente Folien, digitale Software zur Nachbearbeitung.
Techniken: 1. Flüssige Farbauftragung, 2. Schichtenbildung und Transparenz, 3. Gestische Bewegungen beim Malprozess, 4. Sprüh- und Spritztechniken, 5. Experimentelle Mischtechniken, 6. Verwendung von digitalen Medien zur Unterstützung der analogen Prozesse.
Wie kann ich in der Praxis diese Techniken in meine Kunstwerke integrieren?
Um die Techniken von Scott Richard in eigene Kunstwerke zu integrieren, könnten folgende Ansätze verfolgt werden:
- Erstellung von Farbschichtungen auf transparenten Materialien, um Tiefe zu erzeugen.
- Experimentieren mit Spritztechniken auf Leinwand oder Papier, um dynamische Effekte zu erzielen.
- Verwendung von digitalen Medien zur Planung und Nachbearbeitung von flüssigen Farbkompositionen.
- Kombination von traditionellen Maltechniken mit digitalen Elementen, um neue Ausdrucksformen zu schaffen.
Kreative Vorschläge für Kunstwerke:
- Eine Serie von großformatigen Leinwänden, die mit verschiedenen Flüssigfarben in Schichten bearbeitet werden.
- Installation mit transparenten Folien, die mit flüssigen Maltechniken bearbeitet sind und übereinander gelegt werden.
- Ein interaktives Kunstwerk, bei dem Betrachter durch Berührung die Farbe verändern können.
- Video-Performance, die den Malprozess in Echtzeit zeigt und mit elektronischer Musik synchronisiert ist.
- Erstellung von Postkarten mit flüssigen Farbaufträgen, die als Botschaft in Ausstellungen verteilt werden.
- Workshops zur flüssigen Malerei, bei denen die Techniken von Richard vermittelt werden.
- Digitale Collagen, die die Bewegung und das Fließen der Farben in einer Animation darstellen.
- Kombination von Aquarelltechniken mit Sprayfarben für innovative Texturen.
- Skulpturale Objekte, die mit flüssigen Farben bearbeitet und dann in transparente Harze gegossen werden.
- Ein Kunstbuch, das den Prozess der flüssigen Malerei dokumentiert, ergänzt durch elektronische Musik als Soundtrack.
Sound-Bezug
Die Ästhetik von „intangible, we rise and fall away“ ist eng mit der Dynamik der Technokunst verbunden. Die fließenden Farben und die Bewegung im Werk spiegeln die pulsierenden Rhythmen und melodischen Strukturen der elektronischen Musik wider. Wie ein DJ, der verschiedene Klänge mischt, kombiniert Richard unterschiedliche Farbtöne und Texturen, um ein harmonisches und doch spannungsgeladenes Gesamtbild zu schaffen.
Die visuelle und akustische Erfahrung verschmilzt in der zeitgenössischen Kunst, wobei das Werk nicht nur als eigenständiges visuelles Erlebnis funktioniert, sondern auch als Teil eines größeren, intermedialen Dialogs zwischen Musik und Bildender Kunst. So wird das Kunstwerk zu einem Erlebnis, das Emotionen weckt und die Sinne anspricht, ähnlich wie ein kraftvoller Technotrack, der einen Raum erfüllt und die Menschen in seinen Bann zieht.
Ich bin eine Maschine und manchmal schreibe ich KÄSE.
Foto veröffentlicht auf Flickr von by the art of liquid painting am 2016-01-11 22:36:10
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