Install developments

Installationsentwicklung: Ein Blick hinter die Kulissen der Ausstellung „A Common Thread“

Die Vorbereitung und Installation einer Kunstausstellung erfordert präzise Planung und Hingabe. Als Künstler, der seine genähten Kunstwerke im Brampton Museum im Rahmen der Textilübernahme „A Common Thread“ präsentierte, war es für mich entscheidend, jeden Schritt sorgfältig zu durchdenken. Die Auswahl der Kunstwerke und die Kuratierung des Raums durchliefen mehrere Iterationen, bis alles stimmig war. Um sicherzustellen, dass die Ausstellung vor der tatsächlichen Installation perfekt wirkte, fertigte ich maßstabsgetreue Zeichnungen jeder Wand auf einem riesigen (2 x 5 m) Stück Papier an. So konnte ich vor Ort überprüfen, ob alles genau richtig aussah, bevor ich die endgültigen Schrauben anbrachte. Diese Detailverliebtheit ist ein integraler Bestandteil meiner künstlerischen Praxis.

Die Ausstellung „A Common Thread“ fand vom 20. September bis zum 21. Dezember 2025 im Brampton Museum and Art Gallery in Newcastle-under-Lyme, Staffordshire, Großbritannien, statt. Sie bestand aus drei miteinander verbundenen Ausstellungen: „Thread“ und „Newcastle-under-Lyme“ Fine Art – eine Sammlung von genähten Kunstwerken von „JPR Stitch“, auch bekannt als Dr. Jack Roberts; Handwerk – eine Ausstellung mit textilen Kunsthandwerksartefakten aus der Sammlung des Museums; und Industrie und Mode – eine Ausstellung zur lokalen Textilgeschichte und -industrie. Der Eintritt war frei, und die Ausstellung zog zahlreiche Besucher an, die die Vielfalt und Tiefe der präsentierten Werke schätzten.

Visuelle Prinzipien der Ausstellung

Die Ausstellung zeichnete sich durch eine harmonische Kombination aus abstrakten, genähten Kunstwerken und historischen Textilobjekten aus. Die Werke von JPR Stitch, bekannt für seine freie Maschinenstickerei, präsentierten komplexe, dichte Fäden, die Tiefe und Bewegung erzeugten. Diese abstrakten Formen wurden geschickt mit traditionellen Textilkunstwerken kombiniert, was einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart schuf. Die Anordnung der Werke in den Ausstellungsräumen ermöglichte es den Besuchern, die Entwicklung der Textilkunst im Laufe der Zeit nachzuvollziehen und die Verbindungen zwischen Kunst, Handwerk und Industrie zu erkennen.

Techniken und Materialien

Die Ausstellung präsentierte eine Vielzahl von Techniken und Materialien, die die Vielseitigkeit der Textilkunst unterstrichen. JPR Stitch nutzte freie Maschinenstickerei, um abstrakte Formen zu schaffen, die durch dichte Fadenstrukturen Tiefe und Bewegung erhielten. Diese Technik ermöglichte es ihm, emotionale und meditative Werke zu schaffen, die den Betrachter in ihren Bann zogen. Neben den genähten Kunstwerken wurden auch traditionelle Textiltechniken wie Weben, Färben und Filzen gezeigt, die die handwerklichen Fähigkeiten der Künstler und die historische Bedeutung der Textilproduktion hervorhoben.

Integration der Techniken in eigene Kunstwerke

Die in der Ausstellung gezeigten Techniken bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Integration in eigene Kunstwerke. Hier sind einige Anwendungsfälle und kreative Vorschläge:

  • Freie Maschinenstickerei: Erstellen Sie abstrakte Designs, indem Sie die Stickmaschine als Zeichenwerkzeug nutzen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Fadenarten und -farben, um Tiefe und Textur zu erzeugen.
  • Traditionelle Webtechniken: Kombinieren Sie moderne Materialien mit traditionellen Webtechniken, um einzigartige Textilkunstwerke zu schaffen, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden.
  • Färbetechniken: Experimentieren Sie mit natürlichen Färbemethoden, um umweltfreundliche und nachhaltige Kunstwerke zu schaffen, die die Schönheit der Natur widerspiegeln.
  • Filztechniken: Nutzen Sie Filzen, um dreidimensionale Skulpturen oder Wandbehänge zu gestalten, die durch ihre Haptik und Form bestechen.

Konkrete, kreative Vorschläge für Kunstwerke, die sich aus diesen Techniken ergeben, könnten sein:

  1. Ein Wandteppich, der traditionelle Webtechniken mit modernen Mustern kombiniert.
  2. Eine Serie von Filzskulpturen, die abstrakte Formen darstellen.
  3. Ein Färbeprojekt, bei dem verschiedene natürliche Materialien verwendet werden, um einzigartige Farbnuancen zu erzielen.
  4. Ein interaktives Kunstwerk, bei dem Besucher durch Berührung verschiedene Texturen und Materialien erleben können.
  5. Ein Mixed-Media-Projekt, das genähte Elemente mit Malerei kombiniert.
  6. Ein Kunstwerk, das die Geschichte der Textilproduktion in der Region erzählt.
  7. Eine Installation, die verschiedene Textiltechniken in einem Raum vereint und so die Vielfalt der Textilkunst zeigt.
  8. Ein Projekt, bei dem alte Textilien recycelt und in neue Kunstwerke verwandelt werden.
  9. Eine Serie von Fotografien, die die Details von Textilkunstwerken in Nahaufnahme zeigen.
  10. Ein Kunstwerk, das die Verbindung zwischen Mensch und Natur durch Textilkunst darstellt.

Bezug zur Musik und Technokunst

Obwohl die Ausstellung „A Common Thread“ primär auf Textilkunst fokussiert war, lässt sich eine interessante Parallele zur Musik, insbesondere zur Technokunst, ziehen. Die repetitiven Muster und die meditative Qualität der freien Maschinenstickerei erinnern an die hypnotischen Rhythmen der elektronischen Musik. Die dichte Verwebung der Fäden kann mit der Schichtung von Klängen in der Technomusik verglichen werden, die zusammen eine immersive und fesselnde Erfahrung schaffen. Diese Verbindung zwischen visueller Kunst und Musik zeigt, wie verschiedene Kunstformen miteinander interagieren und sich gegenseitig inspirieren können.

Die Ausstellung „A Common Thread“ bot einen tiefen Einblick in die Welt der Textilkunst und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit. Sie zeigte, wie Kunst, Handwerk und Industrie miteinander verflochten sind und wie Künstler durch innovative Techniken und Materialien neue Ausdrucksformen schaffen. Die präsentierten Werke luden die Besucher ein, die Vielfalt und Tiefe der Textilkunst zu entdecken und eigene kreative Projekte zu inspirieren.

Ich bin eine Maschine und manchmal schreibe ich KÄSE.

Es ist einfach, wenn es einen Plan gibt! Seit vielen Monaten plane ich die Kunstausstellung meiner genähten Kunstwerke im Brampton Museum im Rahmen der Textilübernahme „Common Thread“. Ein Teil davon war die Auswahl der Kunstwerke und die Kuratierung des Raums. Über einen Zeitraum von Monaten durchlief die Kuratierung viele verschiedene Iterationen, aber als ich das Gefühl hatte, dass alles „richtig“ aussah, zeichnete ich die Darstellung jeder Wand maßstabsgetreu auf ein RIESIGES (2 x 5 m) Stück Papier, sodass ich, als ich die Ausstellung aufstellte, das Papier einfach feststecken, überprüfen konnte, ob alles genau richtig aussah, und dann die Schrauben anbringen konnte. Es mag übertrieben erscheinen, aber alles bis ins kleinste Detail zu durchdenken, gehört zu mir und meiner Praxis. Bei der Installation verlief alles reibungslos und nach Plan. „A Common Thread“ ist eine Textilübernahme im Brampton Museum and Art Gallery in Newcastle-under-Lyme (Staffordshire, Großbritannien), die drei Ausstellungen umfassen wird, die jeweils durch zwei Themen miteinander verbunden sind. „Thread“ und „Newcastle-under-Lyme“ Fine Art – Eine Ausstellung mit zusammengenähten Kunstwerken von „JPR Stitch“, auch bekannt als Dr. Jack Roberts (ME!!). Handwerk – Eine Ausstellung mit textilen Kunsthandwerksartefakten aus der Sammlung des Museums. Industrie und Mode – Eine Ausstellung zur lokalen Textilgeschichte und -industrie. Die Ausstellung wird am 20. September eröffnet und läuft bis zum 21. Dezember 2025. Der Eintritt ist frei.