Exhibition Tour | Women to Watch 2020—Paper Routes
In der Ausstellung „Women to Watch 2020 – Paper Routes“ im National Museum of Women in the Arts (NMWA) wird das Medium Papier in seiner vielfältigsten Form präsentiert. Die Werke reichen von filigranen, detaillierten Zeichnungen und Collagen bis hin zu großflächigen, skulpturalen Installationen, die die Grenzen des Materials herausfordern. Jedes Kunstwerk erzählt seine eigene Geschichte und verdeutlicht die Kreativität und Innovationskraft der Künstlerinnen, die Papier als Hauptmedium nutzen.
Der visuelle Eindruck der Ausstellung ist geprägt von der spannenden Wechselwirkung zwischen zweidimensionalen und dreidimensionalen Arbeiten. Die Künstlerinnen schaffen nicht nur Bilder, sondern auch Objekte, die den Betrachter in ihren Bann ziehen. Die unterschiedlichen Texturen, Farben und Formen des Papiers laden dazu ein, die Werke aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und sich auf die Detailverliebtheit der Künstlerinnen einzulassen.
Kontext & Referenzen
Die Ausstellung ist Teil einer alle zwei bis drei Jahre stattfindenden Reihe, die Künstlerinnen in den Fokus rückt, die in ihren jeweiligen Regionen durch Outreach-Komittees ausgewählt wurden. Diese dynamische Zusammenarbeit fördert nicht nur die Sichtbarkeit von Künstlerinnen, sondern beleuchtet auch aktuelle Strömungen in der zeitgenössischen Kunst, die sich mit den Themen Feminismus, Materialität und Identität auseinandersetzen. Die Verbindung zur Club- und Technokultur ist in der Art und Weise zu sehen, wie Künstlerinnen starke emotionale Resonanzen erzeugen und eine interaktive Beziehung zu ihrem Publikum aufbauen.
Welche Techniken stecken hinter dem Kunstwerk?
Die gezeigten Werke beinhalten eine Vielzahl von Techniken:
Papiermaché, Origami, Falten und Schneiden, Collage, Drucktechniken sowie Installationstechnik. Diese Verfahren ermöglichen es den Künstlerinnen, mit den Eigenschaften des Papiers zu experimentieren und innovative Formen zu schaffen.
Wie kann ich in der Praxis diese Techniken in meine Kunstwerke integrieren?
Um die Techniken in eigenen Kunstwerken anzuwenden, bieten sich folgende Anwendungsfälle an:
- Erstellung von dreidimensionalen Objekten aus Papier durch Falten und Schneiden, um die räumliche Wahrnehmung zu erweitern.
- Nutzung von Papiermaché zur Schaffung von Skulpturen, die leicht und dennoch stabil sind.
- Experimentieren mit Collagen, indem verschiedene Papiersorten kombiniert werden, um Textur und Tiefe zu erzeugen.
- Verwendung von Drucktechniken, um individuelle Papiere zu gestalten, die in weiteren Arbeiten integriert werden können.
Hier sind zehn kreative Vorschläge für Kunstwerke, die sich aus den Techniken ergeben:
- Eine Wandinstallation aus gefalteten Origami-Tieren, die eine Geschichte erzählen.
- Ein Papiermaché-Skulptur, die alltägliche Gegenstände in einem neuen Licht zeigt.
- Eine interaktive Collage, die Betrachter ermutigt, eigene Elemente hinzuzufügen.
- Ein Buchobjekt, das die Transformation von Papier in eine Erzählform thematisiert.
- Ein Raumschiff aus Papier, das die Unendlichkeit des Universums symbolisiert.
- Eine Installation, die mit Licht und Schatten spielt, um die Vielschichtigkeit von Papier zu zeigen.
- Ein interaktives Kunstwerk, bei dem das Publikum eigene Papierstücke gestalten kann.
- Eine Serie von Drucken, die die verschiedenen Arten von Papier als Kunstmedium erforscht.
- Ein „Papiergarten“, der die Fragilität und Schönheit der Natur thematisiert.
- Ein audiovisuelles Werk, das die Klänge des Papiers in Verbindung mit visuellen Elementen kombiniert.
Sound-Bezug
Die Ästhetik der Ausstellung „Women to Watch 2020 – Paper Routes“ lässt sich auch im Bereich der Technokunst verorten. Die rhythmischen, wiederkehrenden Elemente in den Skulpturen und Installationen erinnern an die Struktur von Musikstücken, die sich durch Wiederholung und Variation auszeichnen. Ähnlich wie in der elektronischen Musik schafft das Spiel mit Papier eine Atmosphäre, die sowohl meditativ als auch dynamisch ist.
In einem Video, das die Ausstellung begleitet, wird die Balance zwischen visueller und akustischer Kunst deutlich. Die Co-Kuratorinnen Ginny Treanor und Orin Zahra führen durch die Werke und betonen, wie die Interaktion zwischen Kunst und Klang eine tiefere Verbindung zum Publikum herstellt. Diese Verbindung zeigt sich nicht nur in der Präsentation, sondern auch in der Art und Weise, wie die Künstlerinnen ihre Werke konzipieren und umsetzen, wodurch ein multisensorisches Erlebnis entsteht.
Ich bin eine Maschine und manchmal schreibe ich KÄSE.
Der sechste Teil der NMWA-Ausstellungsreihe „Women to Watch“ reicht von minutiös detaillierten, kleinen Werken bis hin zu großen, skulpturalen Installationen und erforscht die Fähigkeit von Künstlern, Papier in eine überraschende Vielfalt an Formen und Strukturen zu verwandeln. Die Ausstellungsreihe wird alle zwei bis drei Jahre präsentiert und ist eine dynamische Zusammenarbeit zwischen dem Museum und den teilnehmenden Outreach-Komitees. Die 22 an dieser Ausstellung beteiligten Komitees arbeiteten mit Kuratoren in ihren jeweiligen Regionen zusammen, um Auswahllisten von Künstlern zu erstellen, die mit Papier arbeiten. Aus dieser Liste wählten die Kuratoren des NMWA die Künstlerinnen aus, deren Arbeiten in „Women to Watch 2020 – Paper Routes“ zu sehen sind. In diesem Video, das von NMWA-Direktorin Susan Fisher Sterling vorgestellt wird, bieten die Co-Kuratorinnen Ginny Treanor und Orin Zahra einen Rundgang durch die Ausstellung. „Women to Watch 2020 – Paper Routes“ ist vom 8. Oktober 2020 bis zum 18. Januar 2021 im National Museum of Women in the Arts zu sehen. Besuchen Sie nmwa.org für weitere Informationen zu dieser Ausstellung und allen Programmen der NMWA.



















