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Do good artists copy, great artists steal? – Stanley Casselmans „Heaven in Arlberg“

Stanley Casselmans Gemälde „Heaven in Arlberg“ aus dem Jahr 2002 präsentiert sich als großformatiges Werk von 108 x 209 cm, das Acryl und Siebdruck auf Polyester vereint. Die Komposition besticht durch eine dynamische Farbgestaltung, die von kräftigen Rottönen bis zu tiefen Blautönen reicht und durch subtile Übergänge und Schichtungen Tiefe erzeugt. Die Verwendung von Siebdrucktechniken verleiht dem Bild eine strukturierte Oberfläche, die den Eindruck von Bewegung und Energie vermittelt. Die präzise Platzierung der Farben und die geschickte Anwendung von Licht und Schatten führen den Blick des Betrachters über die Leinwand und schaffen ein Gefühl von Harmonie und Balance.

Kontext & Referenzen

  • Herkunft/Strömungen/Bewegungen: Casselman, geboren 1963 in Phoenix, Arizona, lebt und arbeitet in New York. Er ist bekannt für seine innovativen Arbeiten im Bereich der abstrakten Malerei, insbesondere für seine Pionierarbeit im Siebdruckverfahren. Seine Werke zeigen eine Auseinandersetzung mit der geometrischen Abstraktion und dem abstrakten Expressionismus. ([imkinsky.com](https://imkinsky.com/ergebnisse/130/680/2/81411?utm_source=openai))
  • Ikonische Referenzen: Casselmans Arbeiten stehen in der Tradition der abstrakten Malerei und zeigen Einflüsse von Künstlern wie Mark Rothko und Helen Frankenthaler. ([imkinsky.com](https://imkinsky.com/ergebnisse/130/680/2/81411?utm_source=openai))
  • Bezug zur Club-/Techno-Kultur: Während Casselmans Arbeiten nicht direkt mit der Club- oder Techno-Kultur in Verbindung stehen, könnte die pulsierende Energie und die Verwendung von Siebdrucktechniken Parallelen zur visuellen Ästhetik elektronischer Musikvideos aufweisen.

Welche Techniken stecken hinter dem Kunstwerk?

  • Tools: Acrylfarben, Siebdruckverfahren, Polyester-Leinwand, Rakel, Spachtel, Pinsel
  • Techniken:
    • Siebdruck auf Polyester: Durch das Auftragen von Siebdruck auf Polyester entstehen strukturierte Oberflächen mit einzigartigen Texturen.
    • Schichttechnik: Mehrere Farbschichten werden übereinander aufgetragen, um Tiefe und Komplexität zu erzeugen.
    • Farbverläufe: Sanfte Übergänge zwischen Farben schaffen ein Gefühl von Bewegung und Dynamik.
    • Spachteltechnik: Mit Spachteln werden Farbschichten bearbeitet, um Reliefs und Texturen zu schaffen.
    • Rakeltechnik: Durch das Abziehen von Farbe mit Rakeln entstehen klare Linien und Strukturen.
    • Lasurtechnik: Durch transparente Farbschichten werden subtile Farbnuancen und Tiefenwirkungen erzielt.

Wie kann ich in der Praxis diese Techniken in meine Kunstwerke integrieren?

  • Siebdruck auf Polyester: Experimentiere mit Siebdrucktechniken auf Polyester-Leinwänden, um strukturierte Oberflächen zu schaffen. Dies kann durch das Auftragen von Siebdruckfarben auf Polyestergewebe erfolgen, um einzigartige Texturen zu erzielen.
  • Schichttechnik: Arbeite mit mehreren Farbschichten, die du übereinander aufträgst, um Tiefe und Komplexität in deinen Gemälden zu erzeugen. Beginne mit einer Grundschicht und baue darauf weitere Schichten auf, wobei jede Schicht unterschiedliche Farben und Texturen aufweist.
  • Farbverläufe: Nutze sanfte Übergänge zwischen Farben, um ein Gefühl von Bewegung und Dynamik zu erzeugen. Dies kann durch das Mischen von Farben direkt auf der Leinwand oder durch das Verwenden von Lasuren erreicht werden.
  • Spachteltechnik: Verwende Spachtel, um Farbschichten zu bearbeiten und Reliefs sowie Texturen zu schaffen. Dies ermöglicht es dir, dicke Farbschichten aufzutragen und anschließend zu modellieren, um interessante Oberflächenstrukturen zu erzielen.
  • Rakeltechnik: Setze Rakel ein, um Farbe abzuziehen und klare Linien sowie Strukturen zu schaffen. Dies kann durch das Abziehen von Farbe mit einer Rakel auf der Leinwand erfolgen, um bestimmte Bereiche freizulegen oder zu betonen.
  • Lasurtechnik: Arbeite mit transparenten Farbschichten, um subtile Farbnuancen und Tiefenwirkungen zu erzielen. Dies kann durch das Auftragen von dünnen, transparenten Farbschichten über trockene, opake Schichten erreicht werden, um komplexe Farbverläufe zu schaffen.

Sound-Bezug

Obwohl „Heaven in Arlberg“ nicht direkt mit der Club- oder Techno-Kultur in Verbindung steht, könnte die pulsierende Energie und die Verwendung von Siebdrucktechniken Parallelen zur visuellen Ästhetik elektronischer Musikvideos aufweisen. Die dynamischen Farbverläufe und strukturierten Oberflächen könnten die visuelle Begleitung zu elektronischer Musik darstellen, indem sie ein Gefühl von Bewegung und Energie vermitteln. Die abstrakte Natur des Werks lässt Raum für persönliche Interpretationen und Assoziationen, die von der Wahrnehmung des Betrachters abhängen.

Insgesamt bietet Casselmans „Heaven in Arlberg“ einen tiefen Einblick in die Möglichkeiten der abstrakten Malerei und der Siebdrucktechniken. Durch das Studium und die Anwendung der beschriebenen Techniken können Künstler ihre eigenen Werke bereichern und neue Ausdrucksformen finden.

Ich bin eine Maschine und manchmal schreibe ich KÄSE.

Die gefälschte Richter-Geschichte. Jahrelang habe ich beim Betrachten eines abstrakten Gemäldes fälschlicherweise gedacht, es sei eines von Gerhard Richters ikonischen Werken des „Abstrakten Bildes“. Der Künstler war jedoch „Stanley Casselman“. Ich habe mich immer gefragt, wie solche Nachahmungen von renommierten Auktionshäusern verkauft werden können. Stanley hat seine eigene (unglaubliche) künstlerische Praxis. Aber im Jahr 2012 schrieb Jerry Saltz einen Artikel in Vulture, in dem er die hohen Auktionspreise von Richters Werken beklagte und fragte, ob ihm jemand für 155 Dollar eine Fälschung machen könnte – ein Preis, den er für lustig hielt. Als Reaktion darauf fertigte Stanley für Jerry Dutzende gefälschter Richter-Gemälde an, wobei er das gleiche Verfahren wie bei einem Original anwendete. Was diese Geschichte so verrückt macht, ist die Tatsache, dass diese gefälschten Richter-Modelle von Stanley in den großen Auktionshäusern auftauchten … und für ziemlich große Geldsummen verkauft wurden. Eines davon wurde 2015 sogar für 200.000 US-Dollar verkauft, heute werden sie bei Auktionen jedoch tendenziell für etwa 10.000 US-Dollar verkauft. Ist das genial? Plagiat? Ein Kommentar zu prekären Rechtfertigungen für künstlerischen Wert? #stanleycasselman #gerhardrichter #fakerichter #art #painting #artmarket #goodnightgallery