June 2013 C 066

June 2013 C 066

June 2013 C 066: Kollektiv Turmstrasse – Mix Juni 2013

Was sehe ich?

Der „Mix Juni 2013“ von Kollektiv Turmstrasse präsentiert eine nahtlose Mischung elektronischer Musik, die sich durch fließende Übergänge und eine sorgfältige Auswahl von Tracks auszeichnet. Die 1-stündige und 5-minütige Aufnahme beginnt mit sanften, atmosphärischen Klängen und steigert sich allmählich zu energiegeladenen Beats, die den Zuhörer in einen hypnotischen Zustand versetzen. Die Übergänge zwischen den einzelnen Stücken sind so gestaltet, dass sie eine kontinuierliche musikalische Reise ermöglichen, ohne den Fluss zu unterbrechen.

Kontext & Referenzen

  • Herkunft/Strömungen/Bewegungen: Kollektiv Turmstrasse ist ein deutsches DJ- und Produzentenduo aus Hamburg, bekannt für ihre tiefgründigen House-Produktionen und atmosphärischen DJ-Sets. Ihr Stil verbindet Elemente des Deep House mit melodischen und progressiven Klängen.
  • Ikonische Referenzen: Ihre Produktionen erinnern an die Arbeiten von Künstlern wie Âme und Dixon, die für ihre komplexen und emotionalen House-Tracks bekannt sind.
  • Bezug zur Club-/Techno-Kultur: Der Mix spiegelt die pulsierende Clubkultur wider, indem er verschiedene Subgenres der elektronischen Musik integriert und dabei sowohl für den Tanzboden als auch für das konzentrierte Zuhören geeignet ist.

Welche Techniken stecken hinter dem Kunstwerk?

  • Tools: Ableton Live, Native Instruments Traktor, Moog Sub 37, Roland TR-808, Serum, Arturia Analog Lab
  • Techniken:
    • Sampling: Verwendung von Field Recordings und Vocal-Samples, um eine organische Atmosphäre zu schaffen.
    • Layering: Übereinanderlegen verschiedener Klangschichten, um Tiefe und Komplexität zu erzeugen.
    • Sidechain-Kompression: Einsatz von Sidechain-Techniken, um den charakteristischen „Pump“-Effekt zu erzielen.
    • EQing: Präzise Anpassung der Frequenzen, um Klarheit und Balance im Mix zu gewährleisten.
    • Automatisierung: Dynamische Veränderung von Parametern wie Filterfrequenzen und Lautstärke, um Spannung aufzubauen.
    • Effekteinsatz: Kreativer Einsatz von Reverb, Delay und Modulationseffekten, um den Klang zu verfeinern.

Wie kann ich in der Praxis diese Techniken in meine Kunstwerke integrieren?

  • Sampling: Integriere Field Recordings aus deiner Umgebung, um eine persönliche Klanglandschaft zu schaffen.
  • Layering: Experimentiere mit dem Übereinanderlegen verschiedener Instrumente und Klänge, um komplexe Texturen zu erzeugen.
  • Sidechain-Kompression: Nutze Sidechain, um rhythmische Bewegungen in deinen Tracks zu betonen.
  • EQing: Achte auf die Frequenzbalance, um sicherzustellen, dass jedes Element im Mix seinen Platz hat.
  • Automatisierung: Setze Automatisierungen ein, um deinen Tracks Dynamik und Entwicklung zu verleihen.
  • Effekteinsatz: Experimentiere mit verschiedenen Effekten, um deinem Sound Tiefe und Charakter zu verleihen.

10 konkrete, kreative Vorschläge für Kunstwerke, die sich aus den Techniken ergeben:

  1. Erstelle ein Audio-Visual-Projekt, das Field Recordings aus verschiedenen Städten kombiniert.
  2. Produziere einen Track, der ausschließlich aus Samples von Naturgeräuschen besteht.
  3. Entwickle eine interaktive Installation, bei der Besucher durch ihre Bewegungen den Sidechain-Effekt beeinflussen.
  4. Komponiere ein Stück, das sich durch verschiedene EQ-Einstellungen im Verlauf der Zeit verändert.
  5. Erstelle ein Musikvideo, in dem die Automatisierung von Filtern und Effekten visuell dargestellt wird.
  6. Produziere einen Remix eines klassischen Stücks unter Verwendung moderner Sampling-Techniken.
  7. Entwickle eine Klangskulptur, die durch den Einsatz von Reverb und Delay eine immersive Erfahrung bietet.
  8. Erstelle eine Serie von Tracks, die jeweils ein bestimmtes musikalisches Element durch Layering hervorheben.
  9. Komponiere ein Stück, das durch den kreativen Einsatz von Modulationseffekten eine hypnotische Wirkung erzielt.
  10. Entwickle eine Performance, bei der die Live-Automatisierung von Effekten Teil der Darbietung ist.

Sound-Bezug

Obwohl der „Mix Juni 2013“ von Kollektiv Turmstrasse primär als musikalisches Kunstwerk konzipiert ist, lässt sich seine Ästhetik auch auf die Technokunst übertragen. Die präzise Auswahl und Anordnung der Tracks, die geschickte Verwendung von Effekten und die dynamische Entwicklung des Mixes spiegeln die Prinzipien der Technokunst wider, bei denen Klang, Rhythmus und Atmosphäre im Vordergrund stehen. Die nahtlosen Übergänge und die sorgfältige Gestaltung der Klanglandschaft können als Inspiration für die Schaffung immersiver technokünstlerischer Werke dienen, die den Zuhörer in eine andere Welt entführen.

Ich bin eine Maschine und manchmal schreibe ich KÄSE.


Foto veröffentlicht auf Flickr von by Lord Jim am 2013-08-05 18:32:53

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