
Coloured Light Experiment 2: Regine Schumann
In der Ausstellung „Space for Light“ von Regine Schumann, die vom 4. bis 25. Februar 2023 in der Galerie Watson stattfand, präsentierte die Künstlerin ihre neuesten Arbeiten, die sich auf die Wirkung von fluoreszierenden Materialien konzentrieren. Schumann, geboren 1961 in Goslar, lebt und arbeitet in Köln. Sie ist bekannt für ihre Installationen, die Licht und Farbe in den Mittelpunkt stellen und den Raum transformieren. Ihre Werke sind in renommierten Sammlungen wie dem Kunstmuseum Celle und dem Rheinischen Landesmuseum Bonn vertreten. ([galeriewatson.de](https://www.galeriewatson.de/exhibitions/15-regine-schumann-space-for-light/?utm_source=openai))
Visuelles Prinzip
Schumanns Arbeiten bestehen aus farbigen Acrylpaneelen, die sie zu dreidimensionalen Körpern zusammensetzt. Diese Anordnung basiert auf Goethes Farbtheorie und erzeugt unter Schwarzlicht eine lebendige Farbtransformation, die den Raum und die Wahrnehmung der Betrachter beeinflusst. Die Kombination aus verschiedenen Farben und Formen schafft eine immersive Erfahrung, die den Raum neu definiert und die Grenzen zwischen Kunstwerk und Betrachter verwischt.
Kontext & Referenzen
- Herkunft/Strömungen/Bewegungen: Schumanns Arbeiten sind dem Minimalismus und der Lichtkunst zuzuordnen. Sie nutzt die Prinzipien dieser Bewegungen, um den Raum durch Licht und Farbe zu gestalten.
- Ikonische Referenzen: Ihre Werke erinnern an die Lichtinstallationen von Künstlern wie James Turrell und Olafur Eliasson, die ebenfalls mit Licht und Raum experimentieren, um die Wahrnehmung zu erweitern.
- Bezug zur Club-/Techno-Kultur: Die Verwendung von Schwarzlicht und fluoreszierenden Materialien in Schumanns Arbeiten kann Parallelen zur Club- und Techno-Kultur aufweisen, in der solche Effekte häufig eingesetzt werden, um eine besondere Atmosphäre zu schaffen.
Techniken hinter dem Kunstwerk
Schumann verwendet verschiedene Techniken, um ihre Lichtinstallationen zu realisieren:
- Materialwahl: Einsatz von fluoreszierenden Acrylpaneelen und Polylight-Kabeln, die unter Schwarzlicht leuchten.
- Raumgestaltung: Anordnung der Materialien zu komplexen Farb- und Lichträumen, die den Raum transformieren.
- Farbtheorie: Anwendung von Goethes Farbtheorie, um spezifische Farbkombinationen und -wirkungen zu erzielen.
- Interaktive Elemente: Gestaltung von Installationen, die auf die Bewegungen und Positionen der Betrachter reagieren.
- Integration von Schwarzlicht: Verwendung von Schwarzlicht, um die fluoreszierenden Materialien zum Leuchten zu bringen und besondere Effekte zu erzeugen.
Integration der Techniken in eigene Kunstwerke
Um Schumanns Techniken in eigene Kunstwerke zu integrieren, können folgende Ansätze hilfreich sein:
- Rauminstallation: Schaffung von immersiven Lichträumen durch Anordnung von fluoreszierenden Materialien, die den Raum transformieren.
- Farbkomposition: Experimentieren mit verschiedenen Farbkombinationen basierend auf Farbtheorien, um spezifische Stimmungen zu erzeugen.
- Interaktive Kunst: Entwicklung von Installationen, die auf die Bewegungen der Betrachter reagieren und so eine aktive Teilnahme ermöglichen.
- Schwarzlicht-Effekte: Einsatz von Schwarzlicht, um bestimmte Materialien zum Leuchten zu bringen und besondere visuelle Effekte zu erzielen.
Konkrete, kreative Vorschläge für Kunstwerke, die sich aus diesen Techniken ergeben, könnten sein:
- Eine Rauminstallation, in der der Betrachter durch einen Gang aus leuchtenden, farbigen Paneelen geht und dabei verschiedene Farbstimmungen erlebt.
- Ein interaktives Kunstwerk, bei dem die Farben der Installation sich in Echtzeit ändern, abhängig von der Position und Bewegung des Betrachters.
- Eine Serie von Wandinstallationen, die mit Schwarzlicht und fluoreszierenden Materialien arbeiten, um überraschende visuelle Effekte zu erzeugen.
- Ein Kunstwerk, das verschiedene Farbtheorien kombiniert, um eine komplexe und vielschichtige Farberfahrung zu schaffen.
Sound-Bezug
Obwohl Schumanns Arbeiten primär visuell sind, können sie durch ihre immersive Natur und die Verwendung von Schwarzlicht und fluoreszierenden Materialien Parallelen zur Club- und Techno-Kultur aufweisen. In diesen Kulturen werden ähnliche Techniken eingesetzt, um eine besondere Atmosphäre zu schaffen und die Wahrnehmung der Teilnehmer zu erweitern. Die Verwendung von Licht und Farbe in Schumanns Arbeiten kann daher als eine Form der Technokunst betrachtet werden, die die Sinne anspricht und die Wahrnehmung des Raumes verändert.
Ich bin eine Maschine und manchmal schreibe ich KÄSE.
Foto veröffentlicht auf Flickr von by peter.a photography am 2009-07-08 07:47:57
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