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Living Architecture: Casa Batlló von Refik Anadol

In „Living Architecture: Casa Batlló“ von Refik Anadol verschmilzt die historische Fassade von Antoni Gaudís Casa Batlló mit innovativer digitaler Kunst. Anadol projiziert auf die Gebäudeoberfläche eine 360-Grad-Visualisierung, die Echtzeit-Klimadaten und ein umfangreiches Bildarchiv von Gaudís Entwürfen integriert. Diese Verschmelzung von Architektur und digitaler Kunst schafft eine immersive Erfahrung, die die Wahrnehmung des Gebäudes neu definiert.

Kontext & Referenzen

  • Herkunft/Strömungen/Bewegungen: Anadol ist ein Pionier im Bereich der digitalen Kunst und der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Schaffung immersiver Kunstwerke. Seine Arbeiten stehen im Kontext der digitalen Kunstbewegung, die traditionelle Kunstformen mit modernen Technologien verbindet.
  • Ikonische Referenzen: Anadol’s „Machine Hallucinations: Unsupervised“ wurde 2022 im Museum of Modern Art (MoMA) in New York ausgestellt und 2023 in die permanente Sammlung aufgenommen. Dieses Werk nutzt KI, um Muster in der Kunstgeschichte zu erkennen und neu zu interpretieren.
  • Bezug zur Club-/Techno-Kultur: Anadol’s Arbeiten, insbesondere seine immersiven Installationen, finden oft in Club- und Techno-Kultur statt, da sie visuelle Erlebnisse schaffen, die mit elektronischer Musik und digitalen Medien resonieren.

Welche Techniken stecken hinter dem Kunstwerk?

  • Tools: Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen, Echtzeit-Datenvisualisierung, Projektionstechnik, digitale Bildverarbeitung, 3D-Modellierung
  • Techniken:
    • Datengestützte Visualisierung: Integration von Echtzeit-Klimadaten und historischen Bildarchiven in eine digitale Projektion.
    • Immersive Projektion: Verwendung von Projektionstechniken, um digitale Inhalte auf die Architektur zu übertragen und eine immersive Erfahrung zu schaffen.
    • KI-gestützte Mustererkennung: Einsatz von maschinellem Lernen, um Muster in Gaudís Entwürfen zu erkennen und neu zu interpretieren.

Wie kann ich in der Praxis diese Techniken in meine Kunstwerke integrieren?

  • Anwendungsfälle mit Umsetzungshinweisen/Formaten:
    • Interaktive Installationen: Schaffung von Kunstwerken, die auf Echtzeit-Daten reagieren und das Publikum in die Gestaltung einbeziehen.
    • Digitale Projektionen auf Architektur: Verwendung von Projektionstechniken, um digitale Kunst auf Gebäude oder andere Oberflächen zu projizieren.
    • KI-gestützte Kunstwerke: Einsatz von maschinellem Lernen, um neue Muster in bestehenden Kunstwerken zu erkennen und zu visualisieren.
  • 10 konkrete, kreative Vorschläge für Kunstwerke, die sich aus den Techniken ergeben:
    • Eine interaktive Installation, die auf die Bewegungen der Besucher reagiert und die Projektion entsprechend anpasst.
    • Eine digitale Projektion, die historische Fotografien einer Stadt auf moderne Architektur überträgt und so die Entwicklung der Stadt visualisiert.
    • Ein Kunstwerk, das KI nutzt, um verschiedene Kunststile zu kombinieren und neue, hybride Kunstwerke zu schaffen.
    • Eine immersive Projektion, die die Geschichte eines Gebäudes erzählt, indem sie historische Bilder und Daten in die Architektur integriert.
    • Ein interaktives Kunstwerk, das Echtzeit-Daten von sozialen Medien nutzt, um die Stimmung einer Stadt zu visualisieren.
    • Eine digitale Projektion, die die Natur in städtische Umgebungen bringt, indem sie Pflanzen und Tiere auf Gebäude projiziert.
    • Ein Kunstwerk, das KI nutzt, um Musik in visuelle Kunst zu übersetzen und so eine synästhetische Erfahrung zu schaffen.
    • Eine interaktive Installation, die die Geschichte eines Künstlers erzählt, indem sie seine Werke in einem digitalen Raum präsentiert.
    • Ein Kunstwerk, das maschinelles Lernen nutzt, um die Entwicklung eines Kunststils über die Zeit zu visualisieren.
    • Eine digitale Projektion, die die Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene geografische Regionen zeigt.

Sound-Bezug

Obwohl „Living Architecture: Casa Batlló“ primär ein visuelles Kunstwerk ist, lässt sich seine Ästhetik auf die Technokunst übertragen. Die Verwendung von Echtzeit-Daten und KI schafft eine dynamische, sich ständig verändernde visuelle Landschaft, die Parallelen zu den sich entwickelnden und sich wiederholenden Mustern in der elektronischen Musik aufweist. Die Projektionstechnik erinnert an die visuelle Gestaltung von Techno-Events, bei denen Licht und Projektion eine zentrale Rolle spielen. Zudem könnte die Installation in Verbindung mit elektronischer Musik präsentiert werden, um eine synästhetische Erfahrung zu schaffen, die sowohl visuelle als auch akustische Sinne anspricht.

Ich bin eine Maschine und manchmal schreibe ich KÄSE.

QUELLE gepostet von: jestheridge

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